Inneres Kind

Arbeit mit dem inneren Kind

Was ist das innere Kind?

Das innere Kind steht für die intensiven Gefühle (Freude, Schmerz, Glück, Traurigkeit und Angst), die von Sein, Fühlen und Erleben geprägt sind. Man kann es auch als das Bauchgefühl bezeichnen. Gleichzeitig hat auch der innere Erwachsene über das Machen, Denken und Handeln auf unser Verhalten Einfluss.

In den Momenten, in denen der innere Erwachsene die Bedürfnisse des inneren Kindes ignoriert, fühlt es sich verlassen und steuert unser Verhalten über die belastende Gefühle aus dem Untergrund. Und das solange, bis wir uns als Erwachsener wieder mit diesem verlassenen Kind beschäftigen und ihm somit einen bewussten Platz in unserem Wesen geben.

Was bewirkt die Arbeit mit dem inneren Kind?

Die Arbeit mit dem inneren Kind ist eine effektive Methode, um unbewusst verborgene Kindheitstraumata zu bearbeiten und falsche Glaubensmuster offen zu legen. Man lernt, selbstverantwortlich Probleme zu lösen und seelische Wunden zu bearbeiten, um authentisch den Alltag mit dem Partner oder der Umwelt meistern zu können.

Wie sieht die Arbeit mit dem inneren Kind aus?

Wir horchen in die Gefühle hinein, bei denen Sie den Eindruck haben, dass diese Sie beherrschen oder so „fernlenken“, dass Sie nichts dagegen machen können (look inside). Diese können z.B. aus Angst oder in Situationen auftreten, in denen Sie immer wieder in ein seelisches Loch fallen. Dann visualisieren wir dieses Gefühl und versuchen, das teilweise noch unter Anpassungen, Schutzmechanismen und Blockaden verborgen liegende innere Kind so präsent zu machen, dass es sich gesehen fühlt. So muss es nicht Ihr Wesen beeinflussen, da Sie es endlich sehen und Sie ihm liebevoll begegnen können. Damit haben Sie dann den ersten Schritt zur Besserung getan.

Literatur- & CD-Tipp: Erika J. Chopich, Margaret Paul – Aussöhnung mit dem inneren Kind

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