Kostenerstattung

Privatzahler und Kassenerstattung

Viele Klienten-Anfragen scheitern schon gleich bei der Frage, ob ich über die Krankenkasse abrechnen kann.

Gerade in der Psychotherapie ist aber die Kostenerstattung nicht unbedingt an oberste Priorität zu stellen. Hier ist die Sympathie zum Therapeuten wichtig. Deshalb biete ich eine ermäßigte Kennenlern-Sitzung an, damit der Klient schauen kann, ob es überhaupt „passt“.

Außerdem hat die Behandlung bei mir weitere Vorteile:

  • Professionelle Behandlung durch amtlich zugelassenen Heilpraktiker für Psychotherapie
  • Kurzfristige Termine möglich: Erstgespräch meist innerhalb von 14 Tagen
  • Flexiblere Termingestaltung, ideal für Berufstätige, Termine auch ab 19 Uhr
  • Sofortige Zuwendung, ohne langwierigen Krankenkassenantrag oder Aktenvermerk
  • Neben kassenmäßig anerkannten Methoden auch Anwendung alternativer Methoden

Zudem möchte ich noch einmal explizit darauf hinweisen, dass ich mich meinen Klienten gegenüber zur absoluten Vertraulichkeit verpflichte. Es werden, da die Abrechnung meiner Honorare direkt mit meinen Klienten erfolgt, keine irgendwie gearteten Informationen über die Behandlung an Dritte weitergegeben und – wie dies fraglos der Fall ist bei der Konsultation von Ärzten oder Psychologischen Psychotherapeuten und der Abrechnung über Versicherung und Krankenkassen – langfristig in Dateien gespeichert, über deren Verwendung keinerlei Kontrolle besteht. Sie werden u.a. in der zentralen Datenbank der privaten Versicherungswirtschaft (Sonderwagnisdatei) gespeichert, auf die alle Versicherer zugreifen können. Solche über Klienten gespeicherten Informationen können von erheblichem Nachteil werden, z.B., wenn man sich für den Staatsdienst bewerben will oder wenn man beabsichtigt, eine private Versicherung oder Zusatzversicherung im Bereich der Krankheits-, Lebens- oder Berufsunfähigkeitsrisiken abzuschließen. Regelmäßig werden dazu Fragen zu früheren (meist 5-10 Jahre) oder laufenden psychotherapeutischen Konsultationen gestellt. Hier kann es dann zu Ablehnungen oder zu gravierenden Einschränkungen bzw. Ausschlüssen oder Aufschlägen kommen.

Es kann sich also „lohnen“, die Behandlung privat und damit ohne gespeicherten Antrag zu bezahlen, um gerade in jüngeren Jahren einen ausreichenden Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie habe ich im Gegensatz zu psychologischen Psychotherapeuten keine Kassenzulassung, so dass ich grundsätzlich nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abrechnen kann. Wenn Sie trotzdem die Behandlung (teilweise) erstattet bekommen wollen oder müssen, gibt es je nach Kasse vereinzelt Möglichkeiten, die eine zumindest teilweise Erstattung ermöglichen. Diese sind dann individuell bei der jeweiligen Kasse anzufragen. Kriterien sind hier meistens: Anerkannte Behandlungsmethoden, klare Diagnosen nach ICD 10, Abrechnung über die GebüH, aber auch vor allem lange Wartezeiten oder eine große Entfernung bei zugelassenen Psychotherapeuten.

Bei privaten Krankenversicherungen sieht es etwas anders aus. Hier kann ich grundsätzlich über die Gebührenordnung Heilpraktiker (GebüH) abrechnen. Nur leider haben viele Privatkassen einen Ausschluss für Heilpraktiker für Psychotherapie oder lehnen Anträge ab, selbst wenn dies grundsätzlich über die GebüH möglich ist. Zudem kommen hier im Vorwege langwierige Antragsformalitäten auf Klient und Therapeut zu, die eine zügige/akute Behandlung des Patienten erschweren. Auch hier gilt: am Besten VOR der Haupt-Behandlung Abklärung, inwieweit eine (teilweise) Erstattung möglich ist.

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